Konzept zur nachhaltigen Reduzierung psychischer Erkrankungen

Die Psychiatrie ist voller biographischer Leidensgeschichten, die sich in der Kindheit/Erziehung zugetragen haben. Es wird jedoch mehrheitlich Ursachenforschung in genetisch/biologischen und neuronalen Prozessen betrieben. Neurowissenschaft mit bildgebenden Verfahren, sollen vielversprechende Erklärungen für psychische Erkrankungen liefern. Für 5-10% der schweren Fälle der Depression, mag diese Forschung von Nutzen sein. Für die anderen 90-95% sind sie unbedeutend. Die psychopharmakologische Forschung hat seit Jahrzehnten keine neuen Errungenschaften mehr hervorgebracht. Zudem sind Wirkungsunterschiede von Antidepressiva und Placebo in Studien als sehr gering beschrieben.
Präventive Massnahmen zur Reduktion von psychischen Erkrankungen sollten wieder vermehrt in den Fokus rücken und Schwerpunkte in sozialpsychiatrischer Forschung und Bildungsmassnahmen gesetzt werden.

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