Elterncoaching


Weshalb macht Elterncoaching Sinn?

Verschiedene Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungen bedürfen einer qualifizierten Ausbildung. In der Berufswelt ist dies ganz selbstverständlich. Nur in der Aufgabe des Elternseins hat sich eine gute Vorbereitung noch nicht etabliert. Doch gerade in dieser wichtigen Aufgabe, dem Begleiten unserer Kinder, sehen viele von uns die möglichen Herausforderungen oder Schwierigkeiten erst dann, wenn der Erziehungsalltag uns bereits viel abverlangt und uns überfordert.

Welches Konzept unterstützt mich in der Elternarbeit?

Die Praxis zeigt, dass  weder die autoritäre noch die antiautoritäre Kindererziehung den Anforderungen der heutigen Gesellschaft gerecht wird. Oft benutzen Erziehende abwechselnd die beiden Erziehungsstile, die sie meist aus der eigenen Kindheit kennen – mit dem Ergebnis, dass das Fehlverhalten der Kinder durch die Reaktion der Erwachsenen verstärkt wird. Ein Teufelskreis entsteht. Gibt es eine Alternative?

STEP  (Systematisches Training für Eltern und Pädagogen) Elterntraining, stellt ein systematisches, praktisches und sofort anwendbares Konzept vor, welches Eltern bei ihrer grossen Aufgabe der Kindererziehung Hilfe zur Selbsthilfe gibt. Basierend auf der pädagogischen Philosophie Alfred Adlers und Rudolf Dreikurs, die den Menschen als soziales Wesen sehen und sein Verhalten darauf gerichtet ist, ein Gefühl der Zugehörigkeit zu erlangen. Wenn einem Kind dies auf positive Art nicht gelingt, fühlt es sich entmutigt, und versucht, das Ziel der Zugehörigkeit mit störendem Verhalten zu erlangen.
Die Grundidee des Konzepts ist die Gleichwertigkeit der Eltern (oder anderer Erziehenden) und Kinder als würdige Menschen sowie das Recht und die Pflicht aller zu gegenseitigem Respekt. Es soll dabei Helfen, einen für alle harmonischen und stressfreien Familienalltag zu ermöglichen wobei der Aufbau einer erfüllenden Beziehung zu unseren Kindern im Fokus steht.

http://www.instep-online.de/step_konzept.php

Weshalb Eltern-Kind Coaching?

Deshalb, weil systemisches Arbeiten erlaubt, Zusammenhänge bei problematischem Verhalten der Kinder nicht isoliert, sondern in ihren Beziehungen untereinander zu sehen.
Deshalb möchte ich einerseits die Erziehungskompetenzen der Eltern stärken, psychologische Zusammenhänge aufzeigen und damit neue Wege im praktischen Erziehungsalltag ermöglichen. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Kinder aus. Denn die Grundsteine für das weitere Leben, werden in der Kindheit gelegt und können darüber entscheiden, wie man zukünftig mit den Herausforderungen des Lebens umgeht.

Für Eltern, die ihre Kinder entwicklungsgerecht erziehen wollen

Wenn Eltern die Erfahrung machen, dass ein strafender, sanktionierender Umgang mit ihren Kindern die Beziehung belastet und für ihre Entwicklung nicht förderlich ist, suchen sie nach konstruktiven Alternativen. So sind es dann jene Artikel oder andere Erziehungsratgeber, die sie dann stark verunsichern und sie von ihrem Vorhaben, straffrei zu erziehen, wieder abhalten.

So wird immer wieder von Experten geraten, dass es unmöglich sei, Kinder ohne Regeln, Sanktionen und Strafen zu erziehen. Sie sehen es als Notwendigkeit, Kinder mit verhaltenspädagogischen Massnahmen, zu einem von uns gewünschten Verhalten zu bringen. Zudem suggerieren sie, dass Kinder sonst nicht lernen, sich später an Gesetze und Regeln zu halten oder gar zu «Tyrannen» werden, die uns «auf der Nase herumtanzen». So lautet dann oft die Meinung, Kinder wollen unsere Grenzen austesten und neigen dann zu Wutanfällen, denen wir nur mit Bestrafung Herr werden können. Aus bindungs- und beziehungsorientierter sowie entwicklungspsychologischer Sicht, wissen wir, dass die Folgen für Kinder schwerwiegend sind.

Was heisst bindungs- und beziehungsorientiert?

Sich zu entscheiden, Kinder ohne schimpfen, drohen, strafen und Sanktionen zu begleiten, bedeutet nicht, dass Kinder ohne Orientierung von Erwachsenen aufwachsen, sich selbst überlassen sind oder es sich hier um eine «Kuschelpädagogik» handelt.

Kinder brauchen Führung – ohne die sind sie orientierungslos. Die Frage ist nur, für welche Art, und welche Form der Begleitung ich mich entscheide. Ist es eine autoritäre, sanktionierende Führung oder eine, die wertschätzend die emotionalen Bedürfnisse des anderen berücksichtigt?

Ich möchte konstruktive Alternativen zu Strafen und Sanktionen anbieten, denn es gibt sie!  Sie basieren auf einem bindungs- und beziehungsorientierten Ansatz. Diese Pädagogik zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass wesentliche Aspekte von Bindung und Beziehung in besonderer Weise im Umgang miteinander berücksichtigt werden, sodass einerseits die konstruktive Beziehung und der wertschätzende Dialog zwischen Erwachsenen bzw. Eltern und Kindern sowie die individuellen emotionalen Entwicklungsprozesse der Kinder im Mittelpunkt stehen. Der ausschlaggebende Unterschied zwischen der «herkömmlichen Erziehung» und der neuen Eltern-Kind-Beziehung, liegt in der Gleichwertigkeit. Nicht gleichberechtigt, denn Kinder können nicht die gleiche Verantwortung tragen wie wir. Sie haben jedoch denn gleichen Wert wie wir, sie sind gleichwürdig.

In dieser Form von Beziehung, werden Kinder mit einem Recht auf eigene Grenzen wahrgenommen und in ihren Reaktionen, Äusserungen und Rückmeldungen sowie mit ihrer Meinung und ihren Entscheidungen ernst genommen.Die Beziehung zu Kindern verändert sich von einer Subjekt-Objekt Beziehung zu einer SUBJEKT-SUBJEKT-BEZIEHUNG. Das heisst, wir nehmen uns gegenseitig als individuelle Persönlichkeiten wahr.

Ich biete keine Methode an. Denn jedes Kind ist einzigartig wie auch seine Eltern und sein soziales Umfeld. Sie als Eltern, bleiben immer Experte mit ihrem Kind. Gemeinsam jedoch, schauen wir uns die «problematischen» Situationen an, mit Blick auf das Gesamte und auf den Menschen; den Kleinen und den Grossen. Mögliche Fragen denen wir uns widmen, können folgende sein:

  • In welchen Situationen bin ich überfordert?
  • Wann entstehen immer wieder Situationen, in denen ich mich hilflos fühle und nur noch mit Sanktionen, drohen oder strafen etwas erreiche?
  • Was möchte ich verändern?
  • Wann und wie oft und seit wann tritt das unerwünschte Verhalten auf?
  • Wie reagiere ich als Elternteil darauf?
  • Wie fühle ich mich in diesen Situationen?
  • Wie sieht unser Familientagesablauf aus? etc.

Diese Informationen helfen, um den Blick auf das Kind zu richten und nicht nur auf sein Verhalten. Denn das Verhalten ist lediglich das Symptom. Das Kind zeigt uns mit seinem Verhalten, dass etwas mit ihm und seiner Umgebung nicht stimmt. Das Verhalten von Kindern ist immer mit einer unbewussten Botschaft verknüpft. Auch aggressives Verhalten ist immer Ausdruck eines (ungestillten) emotionalen Bedürfnisses. Das Kind verhält sich aus einem bestimmten Grund «so» oder «so.»

Oder aber, Sie möchten Hilfe und Coaching, wenn…

  • Ihr Kind Verhaltensauffälligkeiten zeigt
  • Sie ihr Kind in seinem Verhalten besser verstehen möchten
  • Sie wissen möchten, wie Sie in konfliktreichen Situationen konstruktiv reagieren können
  • Sie wissen möchten, wie Sie mit Wutanfällen oder Aggressionen umgehen sollen
  • Sie das Gefühl haben, dass Kind hört einfach nicht auf Sie
  • Sie sich selbst als Elternteil in einer belastenden Situation befinden und Ihnen alles über den Kopf wächst
  • Sie sich und ihre Gefühlswelt besser verstehen möchten 

Diese Informationen helfen, um den Blick auf das Kind zu richten und nicht nur auf sein Verhalten. Denn das Verhalten ist lediglich das Symptom. Das Kind zeigt uns mit seinem Verhalten, dass etwas mit ihm und seiner Umgebung nicht stimmt. Das Verhalten von Kindern ist immer mit einer unbewussten Botschaft verknüpft. Auch aggressives Verhalten ist immer Ausdruck eines (ungestillten) emotionalen Bedürfnisses. Das Kind verhält sich aus einem bestimmten Grund «so» oder «so.» Gemeinsam machen wir uns auf den Weg, wie wir dem Kind helfen können, durch Wertschätzung, Gleichwertigkeit und einfühlsamer Begleitung seine emotionalen Bedürfnisse zu erkennen und Gefühle zu regulieren. Dies erlaubt nicht nur eine gesunde Entwicklung ihrer Kinder sondern wirkt sich auch als entlastend in der Beziehungsarbeit und Begleitung im Familienalltag aus.

Lesen Sie dazu den untenstehenden Artikel, welcher interessante  Hintergrundinformationen zum Elterncoaching liefert.

Resilienztraining für Kinder und Jugendliche

(Für weitere Infos bitte untenstehendes Dokument öffnen)

Kinder stärken pdf2