Psychologische Beratung


Worum geht es – was ist Psychologische Beratung?

Das Leben ist voller Herausforderungen! Je nach Persönlichkeit, begegnen wir ihnen anders.

Nach welchen Grundlagentheorien baue ich meine Beratungsprozesse auf?

Mein Arbeiten basiert auf der Individualpsychologie nach Dr. Alfred Adler, Wiener Arzt (1870 – 1937) und Begründer der Individualpsychologie.

Die Individualpsychologie sieht den Menschen als unteilbares Ganzes, als Individuum, eingebettet in sein soziales Umfeld. Adlers Individualpsychologie ist eine Sozialpsychologie“. (Heinz Ansbacher zitiert in M. Titze, Wörterbuch der Individualpsychologie, S. 466)

Alfred Adler war es stets ein wichtiges Anliegen, „seine“ Psychologie vielen Menschen zugänglich zu machen, so dass sie in Psychotherapie, Erziehung und anderen Bereichen Verwendung fand, in denen tiefenpsychologisches Verstehen mitmenschlicher Beziehungen bedeutsam ist.

Ein wichtiges Anliegen bei meiner Arbeit ist der ganzheitliche Ansatz, der Körper, Geist und Seele mit einbezieht. Denn sie bilden eine Einheit und Störungen in einem Bereich haben Auswirkungen auf andere Lebensbereiche.

„Die einzelnen Teile sind nur verstehbar im Hinblick auf das Ganze und das Ganze wiederum kann nur erfasst werden, sofern einzelne Teile verstanden werden“.(aus AFI-Unterlagen, Ganzheitlichkeit, 23.01.2014)

Meine Beratungen basieren auf Gleichwertigkeit. Ich begegne den Menschen auf gleicher Augenhöhe mit Respekt, Akzeptanz und Verständnis für die Einzigartigkeit ihrer Person.

„Die tiefenpsychologisch orientierte Beratung geht davon aus, dass weit zurückliegende, emotional berührende Erlebnisse und deren Schlussfolgerungen das gegenwärtige Erleben und Handeln des Klienten prägen und im heute immer noch wirksam sind.“ (www.beck-shop.de/fachbuch/leseprobe/9783170208117_Excerpt_001.pdf)

Der Zugang zum Unbewussten soll mit den Methoden der Analysen von Lebenssituation, Kindheitserinnerungen und Familien-/Geschwister-konstellation gefunden werden und somit Aufklärung und Verständnis über das eigene Denken, Fühlen, Handeln und Wahrnehmen geben.

Durch die Aufdeckung und die Bewusstmachung können neu gewonnene Sichtweisen und Erkenntnisse der Schlüssel zur Veränderung und somit zur Lösung von problematischen oder belastenden psychischen Problemen beitragen.

Der Mensch ist ein:
„einzigartiges, ganzheitliches und schöpferisches
in untrennbarer Beziehung zu anderen stehendes
zielgerichtetes und Entscheidung treffendes
selbst verantwortliches Wesen“

Lebensstil: (Mentalität, Charakter, Persönlichkeit)
In den ersten 5 bis 6 Lebensjahren bilden wir, aufgrund gemachter Erlebnisse und deren Schlussfolgerungen, ein unverkennbares Handlungsmuster, eine eigene Strategie wie wir mit den Anforderungen des Lebens umgehen, welches sich fortan durch unser ganzes Leben zieht. Dabei spielt unser primäres soziales Umfeld, wie Eltern, Geschwister oder Grosseltern eine grosse Rolle und hat Einfluss auf unsere Meinungsbildung und unser künftiges Denken, Fühlen und Handeln.

„Kinder sind gute Beobachter aber schlechte Interpreten“ (Rudolf Dreikurs)

All diese Grundüberzeugungen veranlassen jeden Menschen ganz persönliche, logische Schlussfolgerungen zu ziehen. Diese Grundüberzeugungen können jedoch im weiteren Verlauf des Lebens hinderlich oder gar dysfunktional sein.

Wir bilden uns eine Meinung über uns selber, über die Anderen und die Welt an sich.
Daraus entstehen Grundüberzeugungen, die meist unbewusst ein ganzes Leben beibehalten werden.

Der Lebensstil beinhaltet:

Das Selbstbild

Wie denke ich über mich selber. Wer bin ich? Was bin ich? Was sind meine Schwächen/Stärken.

Das Fremdbild

Jeder Mensch entwickelt seine eigene Sichtweise über die Anderen und die Umwelt.
Und zieht Rückschlüsse über die Sichtweise der Anderen über sich selbst. Wie erleben die Anderen mich?

Das Weltbild

Das Weltbild beinhaltet Meinungen über das Leben an sich. Empfinde ich es als gefährlich, bedrohend oder als interessant, vielversprechend, schön?
Es beinhaltet aber auch unsere Meinungen und Ideen über Frauen und Männer

So könnten diese beispielsweise lauten:

Deshalb…

…muss ich stark sein
…muss ich perfekt sein
…muss ich mich schützen
…muss ich mich unsichtbar machen
…bin ich an allem schuld
…bin ich beliebt
…bin ich unbeliebt
…gelingt mir alles

Von Bedeutung in der Beratung, ist es für den Klienten zu erkennen, dass wir für unser Handeln immer selbstverantwortlich sind. Wir können uns immer entscheiden, wie wir mit einer Situation umgehen wollen. Dies wiederum lässt dem Klienten eine aktive Handlungsfreiheit und er erhält so die Möglichkeit sich anders zu entscheiden.

Finalität

Die Individualpsychologie fragt nicht nach dem „warum“ (kausal), sondern nach dem „wozu“ (final).
Dies bringt in der Beratung viele Vorteile mit sich. Denn; wenn wir die Ziele eines Menschen verstehen, erklärt sich auch ihr Handeln und es wird sichtbar, welche inneren Grundüberzeugungen dazu führen. Somit ergibt sich auch eine Möglichkeit, die Entscheidung zu treffen, die Ziele zu verändern, um somit auch festgefahrene Verhaltensmuster zu durchbrechen, die meist hinderlich und störend sein können.

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